Du bist voller Elan und hast Deinen GG-Kasten aufgebaut? Das Substrat eingefüllt? Den Einteiler positioniert? Vielleicht sogar schon das Spalier angebracht? Dann sind du und dein Genialer Gemüsekasten bereit für die Aussaat! Dafür hat das GG-System ein tolles Angebot: das GG-Samenpaket. Es besteht aus 5 thematisch zusammengestellten Schachteln, die wiederum jeweils 6 Samenpäckchen enthalten. Macht zusammen 30 verschiedene Samensorten!

Natürlich geht es nicht darum, dass du gleich alles anbaust. Die Sorten bieten dir eine vielfältige Auswahl – zu allen Jahreszeiten. Denn mit dem Genialen Gemüsegarten und den Samensorten kannst du von Anfang Februar bis Anfang Oktober immer wieder säen. Aber Achtung: Eine gute Planung ist alles! Nicht alle Sorten können zu jeder Jahreszeit gesät werden. In unserem Buch „Der Geniale Gemüsegarten“ erkennst du anhand des Saatkalenders auf einen Blick, welches Gemüse gerade Saison hat und in welcher Zeitspanne gesät bzw. geerntet werden kann. Zudem werden die einzelnen Gemüsesorten übersichtlich vorgestellt.

Kurzinfos zu den Samenpaketen findest du hier:

 

Samenschachtel „GG-Hits“

Du ahnst wahrscheinlich, warum die 6 Sorten – Zuckerschoten, Minikopfsalat, Palmkohl, Kapuzinerkresse, Basilikum und Rote Bete – unter dem Titel „GG-Hits“ zusammengefasst sind. Sie sind eine gute Mischung durch die Welt des Gartengemüses und natürlich bin ich der Meinung, dass gerade diese Sorten in keinem GG-Garten fehlen sollten:

Zuckerschote „Jessy“:
Wer sagt, dass Zuckerschoten immer hoch hinaus wollen? „Jessy“ bleibt lieber in Bodennähe, steht ihrer Verwandten „Heraut“ aus der Samenschachtel „Kletterpflanzen“ geschmacklich in Nichts nach! Du kannst sie zweimal pro Jahr säen: von Anfang März bis Anfang Mai und dann noch einmal Anfang August. Bis zur ersten Ernte dauert es 9-10 Wochen. Gedämpft, gedünstet, in Pfannengerichten oder roh – Zuckerschoten sind sehr vielseitig. Und: die Blüten machen sich super im Salat!

Mini-Kopfsalat „Gele Gotte“:
Und noch ein Kandidat, der zweimal pro Jahr gesät werden kann: Der Mini-Kopfsalat keimt von Anfang März bis Anfang Mai und von Anfang August bis Mitte September. Von den Mini-Salatköpfen passen vier Stück in ein Feld. Wenn du deinen GG-Kasten geschickt planst, kannst du über eine sehr lange Zeitspanne frischen Salat ernten.

Palmkohl ‚Nero di Toscana‘:
Wer braucht schon Grünkohl, wenn er den  für den Beetkasten sehr praktisch in die Höhe wachsenden Palmkohl pflanzt? Von Anfang April bis Ende Juli kannst du ihn direkt in deinen GG-Kasten säen. Wenn du immer nur die äußeren Blätter erntest, wächst deine Palmkohlpflanze immer weiter – selbst Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann sie gut vertragen. Palmkohl kannst du wie Grünkohl verarbeiten. Mein Tipp: Probiere die jungen Blätter kleingeschnitten im Salat!

Große Kapuzinerkresse:
Die Kapuzinerkresse ist ein wahrer Allrounder im Garten. Zum einen ist sie mit ihren gelb-rot-orangen Blüten natürlich der Hingucker! Das gefällt nicht nur uns GG‘lern, sondern auch Insekten – allen voran den Schmetterlingen, die die Blüten manchmal in Scharen umflattern. Zum anderen sind von der Kapuzinerkresse sowohl die Blätter als auch die Blüten essbar. Vor allem die Blätter haben einen sehr würzigen Geschmack, der mich ein bisschen an Radieschen erinnert.

Basilikum „Genovese“:
Gute, gesunde Küche ohne Basilikum? Für mich undenkbar! Die Sorte „Genovese“ wird auch als „echtes Basilikum“ bezeichnet. Du kannst es von Frühjahr bis zum Herbst säen – nur von Mitte Juni bis Mitte August ist es dem Samen zu heiß zum Keimen. Steht dein GG-Kasten im Garten oder auf der Terrasse? Dann empfehle ich dir, das Basilikum vorzuziehen. Schnecken scheinen nämlich magisch angezogen zu werden vom Duft der jungen Kräuterpflanze. Basilikum eignet sich übrigens hervorragend als direkter Nachbar zu Tomatenpflanzen.

Rote Beete „Kogel 2“:
Rote Beete erinnert mich an meine Kindheit. Früher stand dieses vielseitige Gemüse oft auf dem Speiseplan. Heute ist es fast ein wenig in Vergessenheit gerade. Zu Unrecht, denn du kannst neben der Knolle auch die Blätter essen: die jungen roh im Salat, die größeren in Eintopfgerichten. Die Rote Bete darf auf keinen Fall umgesetzt werden! Dort wo du sie säst, lässt du sie bis zur Ernte wachsen. Die Samen keimen von Anfang April bis Anfang Juni und noch einmal im August, wenn es eher ein kühler Sommer ist.

 

 

Samenschachtel „Bunte Salate“

Ich liebe Salat! Das Tolle am Genialen Gemüsegarten ist, dass ich fast das ganze Jahr über etwas für einen frischen Salat ernten kann. Manche Gemüsesorten entpuppen sich als wahre Ernteoptimierer, weil ich neben der Knolle, Wurzel oder Schote auch das Grün als Zutat für einen Salat oder Smoothie verwenden kann. Meine Favoriten findest du in der Samenschachtel „Bunte Salate“:

„Gewöhnlicher“ Rucola:

Von Anfang März bis Ende September säen und bereits nach 4 bis 6 Wochen ernten – ertragreicher und einfacher zu pflegen ist kaum ein Gemüse, geschweige denn eine Salatsorte. Während ich die jungen Blätter mit ihrem herzhaften, fast nussigen Geschmack gern im Salat verwende, kommen die größeren, älteren Blätter in den Eintopf oder auch eine Quiche. Mein Tipp: Rucola als „Zwischensaat“ in frisch abgeerntete Felder säen, die dann im Spätsommer oder Herbst noch einmal anders genutzt werden sollen.

Pflücksalat-Mischung:

Diese Pflücksalat-Mischung ist fast so ausdauernd wie unser Rucola: Du kannst ihn ab Mitte März bis Ende September säen. Dich erwartet eine reichhaltige Erntemischung aus „Red Salad Bowl“ und „Australische Gele“. Pflücksalat bildet keinen klassischen Salatkopf und du erntest so lange die äußeren Blätter bis der Salat anfängt zu blühen. Auf diese Weise kannst du 4 bis 5 Wochen immer wieder frische Salatblätter genießen.

Schnittmangold „Bright Lights“:

Mangold ist eine Alternative zu Spinat – aber eine unglaublich farbenfrohe! Ich liebe Gemüse, das gesund ist und bunt in meinem GG-Kasten strahlt. Außerdem ist er extrem anspruchslos im Wachstum: Gieße ihn regelmäßig und er belohnt dich mit vitaminreichen Blättern und Stengeln. Junge Blätter kommen in Salat oder Smoothie, ältere in den Eintopf oder werden gedünstet bzw. blanchiert. Die Stengel kannst du kochen, braten oder wie Spargel zubereiten. Gesät wird Mangold von Anfang April bis Anfang Juli. Er wächst weiter, wenn du immer nur die äußeren Blätter erntest und zwar bis zum ersten richtigen Frost!

Riesenradieschen „Riesenbutter“:
Radieschen so groß wie Tischtennisbälle ohne zu verholzen? Ja, und mit ein bisschen Wetterglück kannst du sie schon nach 4 Wochen ernten! Ale Wurzelgemüse darfst du die Keimlinge – ebenso wie bei Möhren oder Roter Beete – nicht mehr verpflanzen, sonst erntest du nur grüne Blätter. Säe von Anfang März bis Anfang Juni und von Anfang September bis Anfang Oktober – den Hochsommer mögen die Samen nicht. Und: Nicht nur die roten, saftigen Knollen schmecken lecker, sondern auch die Blätter, beispielsweise in einer Gemüsesuppe oder im Eintopf.

Möhre „Nantes 2“:
Möhren gehören einfach zum Gärtnern dazu. Kinder lieben sie und die Ernte ist immer wieder aufregend: Sind sie groß, klein, dick oder dünn gewachsen? Unsere GG-Möhrensorte wird bis zu 20 Zentimeter lang mit einer runden Spitze und zeichnet sich durch einen schönen, knackigen Essgenuss aus. Säe sie von Mitte März bis Mitte August direkt ins Feld, wo sie bis zur Ernte wachsen dürfen. Verpflanzen mögen sie absolut nicht! Gieße regelmäßig, damit die Möhren nicht aufplatzen.

Ringelblume „Pacific Beauty“:
Die Ringelblume hat neben ihrem hübschen Aussehen eine sehr wichtige Funktion: Die des hilfsbereiten Nachbarn im GG-Kasten. Sie verbessert den Boden und wehrt Ungeziefer wie z.B. Fadenwürmer ab. Wenn du Platz sparen möchtest, kannst du sie auch „zu Füßen“ von bereits gewachsenen Erbsen-, Tomaten- oder Zucchinipflanzen säen. Von April bis Juni keimen sie am besten. Die Blüten sind essbar: Deinen Suppen und Saucen verleihen sie eine goldgelbe Farbe, ebenso Rührei oder Omelett. Probiere es aus!

 

Samenschachtel „Kälteverträglich“

Dachtest du, dass du dich im Herbst von deinem GG-Kasten verabschiedest und ihm erst im Frühjahr wieder Aufmerksamkeit schenkst? Als echter GGler, nimmst du die Herausforderung an und wirst zum winterharten Gärtner! Zugegeben, ab dem Spätherbst wächst wesentlich weniger (und das, was im Kasten steht, deutlich langsamer) als in den Frühlings- und Sommermonaten. Aber mit dem Genialen Gemüsegarten kannst du auch dann weiterernten, wenn im klassischen Garten schon Saison-Feierabend ist. Diese Sorten eignen sich dafür:

Spinat „Nores“ Typ Viking:
Spinat mag es gern kühl bis kalt, auf keinen Fall warm. Du kannst ihn von Anfang März bis Ende April und von Anfang August bis Mitte September direkt ins Feld säen. Erntest du immer nur die äußeren Blätter wächst der Spinat einfach weiter. Schneidest du die Blüte einfach ab, kannst du sogar die Ernte noch weiter verlängern. Die jungen Blätter schmecken übrigens hervorragend im Salat, ältere blanchiert oder im Pfannengericht.

Winterportulak:
Nur die Harten kommen in den (GG-Winter)Garten. Dafür ist der Winterportulak wie geschaffen! Er wächst auch schon im Frühjahr. Aber um in den Wintermonaten auf den (Salat)Geschmack zu kommen – der übrigens sehr angenehm mild ist – säst du den Portulak im August und September (ich mache es sogar meist noch später). Die lustig aussehenden, tellerförmigen Blätter sind echte Vitaminbomben, voller Mineralstoffe und Omega-3-Fettsäuren. Wenn der Winterportulak im Frühjahr beginnt zu blühen, genieße den Anblick der Blüten und ernte sie einfach mit; im Salat oder im Smoothie schmecken sie köstlich!

Feldsalat „Grote Noordhollandse“:
Feldsalat ist eine dankbare und einfach zu pflegende Salatsorte. Ab ins Beet – von Anfang Februar bis Ende März und von Mitte Juli bis Ende September. Vor allem, wenn im Spätsommer die Felder im GG-Kasten leerer werden, ist die (Saat)Zeit für den Feldsalat gekommen. Wenn du immer nur die äußeren Blätter abschneidest, wächst der Feldsalat einfach weiter.

Endivie „Breitblatt Vollherz Winter“:
Du magst den leicht zartbitteren Geschmack von Chicorée oder Radicchio? Dann wirst du unseren Endiviensalat lieben! Er wächst zwar langsam, dafür ist er sehr widerstandsfähig gegen Kälte und Nässe. Säe ihn im Spätsommer in ein freigewordenes Feld und du kannst noch im Spätherbst (wenn nicht sogar im – milden – Winter) seine Blätter ernten.

Frühlingszwiebel „White Lisbon“:
Der Name trügt, denn die Frühlingszwiebel kannst du nicht nur von Anfang April bis Ende Juni sondern auch von Mitte August bis Anfang Oktober aussäen. Säst du sie im Herbst aus, wirst du erst im Frühjahr ernten können – da wären wir doch wieder beim Namen. Allerdings fängt sie dann bereits an zu wachsen, wenn andere Sorten gerade in der Keimphase sind. Alles an der Frühlingszwiebel ist in der Küche hervorragend zu verwerten: Zwiebel, Stängel und Grün passen in Pfannengerichte, Salate, Suppen und Saucen.

Wintererbse „Feltham First“:
Die Wintererbse bringt‘s! Ich liebe dieses Gemüse – im Sommer und im Winter. Säst du sie zeitig im Frühjahr, kannst du im Sommer richtige Erbsen ernten. Die bereite ich am liebsten einmal durch den Wok gezogen oder in Knoblauch angebraten zu. Säst du sie erst im Oktober ein, kannst du ihre Triebspitzen, die dann tatsächlich noch gut wachsen, in Salaten oder Smoothies verwenden.

 

Samenschachtel „Kletterpflanzen“

Mit dem großen GG-Kasten arbeitest du zwar nur auf knapp 1,5 Quadratmetern, aber dafür effektiver als in einem traditionellen Garten. Genial ist der Gemüsegarten eben auch, weil er auf vier „Wachstumsniveaus“ ausgelegt ist: die niedrigen, die mittelhohen, die hochwachsenden und die kletternden Pflanzen. Letztere machen deinen Kasten zu einem absoluten Hingucker. In der Samenschachtel „Kletterpflanzen“ befinden sich Gemüsesorten, die dringend ein Spalier oder Zaun zum Wachsen brauchen, wie die beiden Stangenbohnensorten und die Zuckerschote. Tomate, Gurke und Zucchini könnten grundsätzlich auch ohne auskommen. Um allerdings zu verhindern, dass die kräftige Zucchinipflanze deinen ganzen Beetkasten einnimmt, solltest du sie klettern lassen. Mit Hilfe des Spaliers kannst du deine grünen Freunde, die hoch hinaus wollen besser „im Zaum halten“ und Ordnung in deinem GG-Kasten halten, was wichtig ist, da wir in kleinen Feldern arbeiten und jede Pflanze ihren Raum braucht. Die Samenschachtel „Kletterpflanzen“ enthält folgende Sorten:

Kletterzucchini „Black Forest F1“:
Nur wenige Zucchinisorten passen in das GG-System ohne die anderen Gemüsesorten zu überwuchern. Die Kletterzucchini „Black Forest“ sind dafür bestens geeignet. Sie bildet nur einen Haupttrieb, der bis zu 2 Meter hoch wächst, und ist ebenso ertragreich wie andere Zucchinisorten. Zucchini vertragen keinen Frost, daher ziehe sie ab April/Mai vor und pflanze sie erst im Juni nach draußen. Ende Juli kannst du vielleicht schon die ersten jungen Zucchini ernten. Hast du sie schon einmal roh im Salat probiert? Lecker!

Salatgurke „Marketmore“:
Auch die Gurke mag keinen Frost, Regen und kühles Wetter ebenfalls nicht. Eigentlich wachsen Gurken am liebsten im Treibhaus. Unsere Sorte „Marketmore“ gedeiht auch gut unter freiem Himmel. Ziehe sie im April/Mai auf der Fensterbank vor, im Juni geht es ab ins Beet. Diese Sorte wird etwas kleiner als gewöhnliche Gurken, aber sie schmeckt herrlich knackig!  Natürlich geht nichts über eine Gurke „auf die Faust“, aber probiere sie auch als kalte oder warme Suppe sowie als Saft.

Tomate „Red Cherry – Cerise“:
Tomaten anzupflanzen und am Ende zu ernten ist immer mit ein bisschen Gärtnerglück verbunden – das Wetter muss mitspielen. Unsere Kirschtomaten-Sorte bildet sehr ertragreiche, lange Trauben aus und schmeckt herrlich süß. Was du brauchst, ist Geduld: Denn du fängst im März/April an, die Pflanzen drinnen vorzuziehen, und erst im Juni dürfen sie nach draußen. Wie Zucchini und Gurken mögen sie es warm und sonnig. Iss nicht alle sofort im Garten sondern hebe dir ein paar für den Salat oder die Pastasoße aus eigenen Tomaten auf! Herrlich!

Stangenschnittbohne „Helda“:
Bohnen sind hervorragend für den GG-Kasten geeignet. Sie sind einfach zu züchten, sehen am Spalier toll aus und schmecken hervorragend gekocht, gegart oder als Pfannengericht. Unsere Stangenschnittbohne „Helda“ bildet lange, breite und flache Schoten. Ab Mai kannst du sie direkt in ein hinteres Feld säen. Pflückst du regelmäßig, wachsen neue Bohnen nach und du kannst bis weit in den Herbst weiterernten.

Dickfleischige Stangenbohne „Neckarkönigin“:
Lange, zarte und fleischige Hülsen – das zeichnet die Brechbohne „Neckarkönigin“ aus. Prinzipiell gilt für Aussaat und Zucht dasselbe wie für die Sorte „Helda“. In ein GG-Feld passen 8 Pflanzen. Du musst ihnen anfangs nur ans Spalier helfen, den Rest machen sie bis in den Herbst hinein allein.

Zuckererbse oder Knackerbse „Heraut“:
Welch eine Gartenpracht, wenn die Zuckererbsenpflanzen das Spalier hochwachsen! Und du kannst sie zweimal pro Jahr säen: von Anfang März bis Anfang Mai und dann noch einmal Anfang August. Nach 9-10 Wochen kannst Du die ersten knackigen Schoten ernten. Wusstest Du, dass auch die Blüten essbar sind? Im Salat sehen sie auch noch herrlich aus. „Heraut“ ist eine starke und zuverlässige Sorte, die lange weiterwächst und eine enorme Ernte bringt.

 

Samenschachtel „Sommerlich“

Auch wenn du mit dem Genialen Gemüsegarten das ganze Jahr über mit säen, pflanzen und ernten beschäftigt bist, so ist doch der Sommer die tollste Zeit. Die Pflanzen scheinen mit rasanter Geschwindigkeit zu gedeihen und sobald eines deiner Felder abgeerntet ist, kannst du direkt wieder eine neue Sorte einsäen. Unsere Samenschachtel „Sommerlich“ enthält neben zwei Buschbohnensorten und drei Sorten Blattgemüse (Spinat, Pflücksalat, Salatkopf) auch eine Blumenart. Und was markiert den Sommer besser als Sonnenblumen? Im GG-Kasten machen sie sich super und sind eine echte Augenweide.

Buschbohne Kievit „Typ Borlotto“:
Wie der Name schon erahnen lässt: Buschbohnen wollen nicht hoch hinaus. Die Sorte „Typ Borlotto“ wird 40-50 Zentimeter groß und entwickelt hübsche, rotgefleckte Hülsen und Bohnen. Buschbohnen mögen kein kaltes und nasses Wetter, daher solltest du sie zwischen Anfang Mai bis Anfang Juli direkt in deinen GG-Kasten säen. Braten, garen, Eintopf kochen – die Buschbohne macht alles mit.  Verwende allerdings nur die Samen, nicht die Hülse!

Buschbohne „Record“:
Diese zarte Prinzessbohne wächst ohne den typischen „Faden“ an der Frucht. Für Saat und Aufzucht gilt dasselbe wie für die Buschbohne „Kievit“: Von Anfang Mai bis Anfang Juli darf sie direkt ins Feld gesät werden. Nach rund 8 Wochen kannst du ernten.  Nach weiteren 2 Wochen ist bereits alles reif und das Feld frei für neue GG-Abenteuer. Die Prinzessbohne kannst du auch in der Hülse zubereiten, aber du musst sie vor dem Verzehr erhitzen. Mit dem richtigen Biss schmeckt sie abgekühlt hervorragend im Salat!

Neuseeland-Spinat:
Lass dich nicht täuschen: der Neuseeländer Spinat ist eigentlich gar kein Spinat, obwohl sein Geschmack durchaus daran erinnert. In einem warmen, trockenen Sommer wächst die Pflanze besonders üppig. Säe sie von Anfang April bis Mitte Mai direkt ins Feld. Ernte immer nur ein paar Blätter deiner Pflanzen und du bekommst bis zum ersten Frost vitaminreichen Nachschub. Blanchieren, dünsten oder als Pfannengericht – mach daraus, was dir schmeckt! Probiere sie einfach nur kurz in Öl und mit ein wenig Knoblauch angebraten. Köstlich!

Asiatische Pflücksalat-Mischung:
Du liebst Salat in allen Formen und Farben? Dann probiere eine Variante zur Pflücksalatmischung aus der Samenschachtel „Bunte Salate“. Dieser Asiatische Pflücksalat ist eine Mischung aus orientalischen Blattgemüse-Sorten mit einem sehr aromatischen Geschmack. Sie sind leicht anzubauen und wachsen schnell. Im Frühjahr kannst du sie ins Beet säen und – wenn du immer nur die äußeren Blätter abschneidest – bis in den Herbst ernten.

Romanasalat „Little Gem Sucrine“:
Passend zum Pflücksalat kommt hier der kompakte Salatkopf! „Sucrine“ ist eine geschmackliche Mischung aus Romana- und Kopfsalat. In einem GG-Feld wachsen vier Mini-Salatköpfe. Säe zwischen Anfang März und Anfang Mai aus. Nach 8 Wochen kannst du die Salatköpfe ernten und es mit ein bisschen Wetterglück von Anfang August bis Mitte September gleich noch einmal mit der Aussaat probieren.

Sonnenblume „Giganteus“:
Eine schöne, große, stolz strahlende Blume muss einfach sein! „Giganteus“ klingt nach einer stattlichen Höhe und die bekommt diese Sonnenblumensorte auch. Gib einer Pflanze also ein eigenes Feld. Du kannst sie auch platzsparend in Felder hinzusetzen. Ab März im Haus vorziehen oder von Anfang Mai bis Ende Juni direkt in den GG-Kasten säen. Die Sonnenblume ist ein Magnet für Bienen und Hummeln, was für die Umwelt und für deinen GG-Kasten von Vorteil ist. Die neuen Samen in der Blüte locken im Spätsommer Vögel an. Bevor die kleinen Pieper alle Kerne aufpicken, sichere dir einige für deine Aussaat im kommenden Jahr. Aber keine Sorgen – für alle sind genug da 🙂

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