Der Geniale Gemüsegarten - das Saatsystem

Saatsystem

Ein Standard-Beetkasten ist 120x120 cm groß und hat 16 Felder zur Verfügung, um verschiedene Gemüse anzupflanzen. Wenn du deine Felder richtig bepflanzt und sie die ganze Saison über gut gefüllt hältst, kannst du reichlich und vielfältig daraus ernten.

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Säen: Was, wann und wo?

Sinnvolle Fragen:

  • Ist gerade der richtige Zeitpunkt?
  • Wie hoch wird die Pflanze?
  • Zu welcher Pflanzenfamilie gehört sie?
  • Wie viele Pflanzen davon passen in ein Feld?
  • Ist es besser, sie zu säen, zu pflanzen oder vorzuziehen?

Arbeitest du mit GG-Samen und unserem Saatkalender, findest du die Antworten dort sehr schnell. Aber auch auf den Samentütchen anderer Anbieter kannst du die meisten dieser Angaben finden.

 

Die richtige Jahreszeit

Tomaten fühlen sich nun einmal im Februar nicht wohl und für Spinat ist es im Sommer zu warm. Darum musst du stets berücksichtigen zu welcher Jahreszeit dein Gemüse am besten gedeiht.

Auf den Samentütchen steht drauf, wann die beste Saatzeit ist. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, halte dich besser daran.

 

Die Höhe der Pflanze = die Stelle im Kasten

Pflanzen brauchen 6-8 Stunden Sonnenlicht. Stehen sie im Schatten von höheren Pflanzen, so gedeihen sie nicht gut.

Für einen optimalen Sonnenlichteinfall musst du die Vorderseite deines Beetkastens nach Süden ausrichten. Dann wird von vorne bis hinten im Kasten von niedrig bis hoch angepflanzt. Das Prinzip gilt für Kästen aller Abmessungen.

Auf den Tütchen der GG-Saaten ist genau vermerkt, in welche Felder du das jeweilige Gemüse anbauen kannst. Verwendest du andere Samen, schau nach Informationen über die Höhe der Pflanze oder google danach um das richtige Feld im Beetkasten zu wählen.

 

Die Pflanzenfamilie

Jede Pflanze gehört einer bestimmten Pflanzenfamilie an. Damit deine Pflanzen ideal gedeihen, solltest du darauf achten, nicht in ein Feld 2x in Folge ein Gemüse der gleichen Pflanzenfamilie anzubauen. Dadurch würde die Erde „ermüden“, die Pflanzen weniger gut wachsen und die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlingsbefall steigen.

Die Rotation im Anbau von Gemüsepflanzen nennt man Fruchtwechsel.   

Im Genialen Gemüsegarten machen wir es uns einfach und haben jeder Pflanzenfamilie eine Farbe gegeben, die auf den Samentütchen und im Saatkalender erscheint.

So musst du im Prinzip nur die “Farben” in deinem Kasten mischen und darauf achten, nicht 2x in Folge dieselbe Farbe in dasselbe Feld zu setzen. Dann erhältst du automatisch eine Art Fruchtwechsel. Und zwar ohne groß überlegen zu müssen. 

Wenn du also gerade ein Feld mit Roter Beete abgeerntet hast (orange), pflanzt du anschließend eine Gemüsesorte mit einer anderen Farbe hinein. Zum Beispiel Salat aus der grünen Pflanzenfamilie. Nachdem du diesen geerntet hast, darfst du auch wieder eine Pflanze aus der orangefarbenen Familie wählen.

Am Ende – oder zu Beginn – des Jahres nimmst du den Einteiler ab und mischst das Substrat in deinem Kasten mit der Schaufel gründlich durch. So beginnst du im neuen Gartenjahr wieder „bei Null“.

Praktisch, oder?

 

Wie viele Pflanzen passen in ein Feld?

In ein Feld von 30x30 cm passt, je nach Größe, eine unterschiedliche Anzahl Pflanzen.

Auf den Tütchen der GG-Saaten und im Saatkalender findest du die Info, wie viele Pflanzen in ein Fach passen, in welchem Abstand die Pflanzlöcher zueinander stehen und wie tief sie sein müssen. So setzt du sie direkt in geeignetem Abstand zueinander damit sie ausreichend Platz zum Wachsen haben und später nicht noch einmal verpflanzen werden müssen.

 

Pflanzen, säen oder vorziehen?

Die allermeisten Pflanzen säst du direkt in deine Felder.

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Vorziehen

Vorziehen musst du vor allem Sommergemüse die absolut keine Kälte vertragen (z.B. Tomaten, Zucchini oder Salatgurken). Sie ziehst du im Haus oder Gewächshaus vor. Säst du sie erst, wenn es draußen warm genug geworden ist, ist es schon zu spät. Dann können die Pflanzen nicht mehr groß genug zum Ernten werden.

Sobald sie groß genug vorgezogen sind und es draußen warm genug ist, pflanzt du die inzwischen kleinen Pflanzen in deinen Gemüsegarten aus.

Im Genialen Gemüsegarten ziehen wir unsere Pflanzen in kleinen Behältern gefüllt mit feinkörnigem Vermiculit vor. Eine saubere Sache und tolle Alternative zu Blumenerde.

Wenn die Sämlinge gut aufgegangen sind in Vermiculit, pflanze ich sie in Töpfe mit GG-Substrat um – das klappt super.

 

Pflanzen

Viele Kräuter brauchen sehr lange um zu einer Pflanze heranzureifen, von der du erntest kannst. Petersilie & Co. pflanze ich also meist direkt als junge Pflänzchen in meinen Beetkasten ein. Viele Gartencenter bieten auch Bio-Jungpflanzen an.

Das Einpflanzen von vorgezogenen oder gekauften Pflanzen in deinen Kasten ist simpel:

Mache mit der Pflanzschaufel ein Loch, indem du das Substrat beiseite schiebst, und setze die Pflanze mit Wurzelklumpen hinein. Drücke das Substrat leicht an (nicht zu fest, denn es soll ja luftig bleiben!) – fertig!

 

Pflanzenpflege

Nach dem Säen oder einpflanzen sind deine Aufgaben im Genialen Gemüsegarten übersichtlich: Ein bisschen Gießen, eingewehtes Unkraut entfernen, hier und da ausdünnen und ab und zu kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Checken, ob sich in deinem Kasten kein Ungeziefer breit gemacht hat zum Beispiel oder ob eine Pflanze vielleicht Hilfe braucht, um das Kletterspalier zu finden. 

Es bleibt aber alles Natur und natürlich wird ab und zu einmal etwas schief gehen. Mal ist es zu kalt, mal zu nass, mal zu trocken oder zu warm, oder es zieht eine hungrige Schneckenfamilie vorbei, die du nicht rechtzeitig entdeckt hast.

Manchmal bleibt es auch unerklärlich. Du hast alles genau nach Lehrbuch gemacht, das Wetter ist perfekt und trotzdem gehen die Samen nicht auf oder ein Pflänzchen will partout nicht wachsen. Die Natur hat manchmal ihren eigenen Kopf!

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